20 September 2006

Creative Damn!

Zwei Blogeinträge an nur einem Tag, was geht’n? Ja ich wollte eigentlich nur noch mal meinen heutigen Tag unter dieser sensationellen Überschrift zusammenfassen. Mein Creative Zen Micro hat nämlich unmittelbar nach Ablauf der Garantie seinen Geist aufgegeben. Ich muss zugeben, dass der Service bei Saturn trotz meiner Unzufriedenheit über die blos einjährige Garantielaufzeit für alle Creative Produkte nicht schlecht war. Also die hatten schon Ahnung von der Materie und waren ganz nett. Wenn die Garantie abgelaufen ist kann man halt nichts machen, das sehe ich dann letzten Endes auch ein.

Das Problem ist halt, dass der MP3-Player beim Booten hängen bleibt, also sobald auf die Festplatte zugegriffen wird. Ich hab auch schon versucht das Betriebssystem, ja das gibt’s für den Zen, neu drauf zu ziehen aber ich komme halt nicht über die Bootphase hinaus. Es gibt da auch so eine Art Bios, also ein vor geschaltetes Programm, dass beim Start mit gehaltener On Taste aktiviert wird und Funktionen wie Formatieren, Updaten, Defragmentieren und so weiter anbietet. Wenn ich dann was auswähle bleibt das System aber hängen und die Festplatte (ich nehm an das es die Festplatte ist) knackt mehrmals.

Vielleicht vertick ich das ding noch als Bastlerstück oder zumindest den Akku + der separat dazu gekauften Fernbedinung bei eBay. Wie sagt Helge Schneider so schön: „Schade, schade, schade, popade.

Es gibt übrigens noch nen anderen Grund warum ich diese Überschrift für den heutigen Tag gewählt habe. Ich möchte es dann aber doch nicht weiter ausführen, wer weis wer das hier alles liest. Ich sag mal so, es ist auch ein Beruflich bedingter Grund für die Überschrift.

Jetzt geht das Rätselraten los, ist aber halb so wild (Einige wissen was ich damit meine) ;)

Und noch ne kleine Anmerkung: Ich hab mir überlegt meinen Schreibstil etwas zu ändern. Also etwas umgangssprachlicher und weniger „grammatical correct“. Ich hoffe es stört euch nicht, also denn bis zum nächsten Eintrag,

Chrischan

Busfahren

Ein Thema das so langweilig ist dass ich drüber reden muss. Beginnen wir einfach mal ganz vorn:

Der Busfahrer, ist nach der Berufsordnung Nr. 714 (BO 714) ein anerkannter Facharbeiter für die Personen- und Güterbeförderung. Wikipedia sagte mir das der Busfahrer Aufgrund seiner Ausbildung, zum sicheren und verantwortungsvoll selbständigen Führen von Kraftfahrzeugen, sowohl im Personen- als auch im Werk- bzw. Güter- Nah- und Fernverkehr qualifiziert sei. Die dreijährige duale Ausbildung gliedere sich dabei in die zwei Bereiche, des Personen- und Güterverkehrs.

Jetzt stellt sich mir schlagartig die Frage, wie groß der Ausbildungsanteil für den Umgang von Personen die zu transportieren sind davon ist. Oft habe ich mich eher wie ein lästiger Güter gefühlt, der dem Busfahrer noch aus seinem zweiten Teil der Ausbildung bekannt ist. Das tolle ist ja dass man über Busfahrer immer lestern und jammern kann, das hat verschiedene Gründe:

I - Jeder hat schon mal Erfahrungen mit einem Busfahrer gemacht und die schlechten bleiben einem prägnanter im Gedächtnis.

II – Bei uns Deutschen gibt’s eine bestimmte „Fehl-“ Entwicklung der Meme, die uns zum jammern verdammen falls wir selbige nicht erkennen und ignorieren können. Das heißt wenn ich jetzt sage: „Busfahrer sind unverschämte Arschlöcher!“ dann würden viele einsteigen (welch geflügeltes Wort) und sagen; „ja der Mann hat recht, ich wurde neulich fast überfahren, verdammten Busfahrer!“

In anderen Ländern/Kulturen/Sprachgebieten wirkt sich daher ein ganz anderer Umgang auf die Provokation aus. Viele Psychologen leiten daraus sogar einen Faktor ab, der die Entwicklungen der Weltkriege notwendig war. Ich will jetzt nicht den Rahmen sprengen, das kann ich noch mal in nem Extra Blogeintrag ausführen.



Also ich hab in den letzten Jahren verschiedenste Eindrücke über die Busfahrer gewinnen können, die oft in Extreme ausarteten. Zum Beispiel gab es lange Zeit einen Busfahrer, der auf der Linie 11 vom Schinkel zum Neumarkt ständig Schoten gerissen hat. Ob’s nun Witze waren oder Randbemerkungen über Haltestellennamen, das Niveau bewegte sich zwischen schlecht und so schlecht dass es wieder Lustig war.
Dann wiederum hatte ich mal einen Busfahrer der mehr oder weniger am austicken war: „NACH HINTEN DURCHGEHEN VERDAMMT NOCHMAAA! NACH HINTEN!!! ICH FAHR NICHT MEHR WEITER!“ Als er dann eine kleine Pause machte, nach hinten durch ging, sogar Leute per Hand weiter nach hinten drücken wollte gaben einige auf und stiegen in den nächsten Bus der inzwischen schon hinter dem Bus stand.
Vor ein paar Tagen hab ich dann einen Busfahrer beobachtet der mir sehr imponierte. Ein Rentnerehepaar zusammen etwa 160 Jahre alt nervte ungemein mit Fragen wo man denn hier einkaufen kann, wo wir uns befinden, wo man aussteigen muss zum einkaufen und verschiedensten Lebensgeschichten folgten. Durch meine gesammelten Erfahrung dachte ich mir also gleich schaltet der Busfahrer auf stumm, klopft auf das Schild nicht mit dem Fahrer reden oder schreit wild um sich. Doch was machte er? Er beruhigt die Rentner und zeigt ihnen sogar wo die Große Straße ist, gibt Tipps wo man sich zum Beispiel auch mal in ein Café setzen kann - also das hat mich schon sehr überrascht.



Einmal habe ich eine sehr chillige Erfahrung gemacht als ich Nachts auf den Weg zum Vorsaufen mit den Kumpels für einen Discobesuch war und daher meinen MP3 Player aus Unhandlichkeitsgründen zu Hause lies (Wobei das war noch zu MD-Player Zeiten der war echt klobig). Vielleicht lag es an dem durchschnittlich recht jungem Klientel, vielleicht aber auch nur an der unglaublichen Coolnes des Busfahrers, jedenfalls legte er sehr funkige Tracks in sein CD-Player, was einen richtig auf einen Partyabend einstellte ohne bedrückend zu wirken. Wie gesagt ich hatte bis dato noch nichts getrunken, da war wirklich gute Musik im Bus, sensationell.
Ach es gibt so viele Geschichten über Busfahrer, wenn ich jetzt noch mit den Storys anfangen würde, die allein nur mit den Fahrgästen zu tun haben, es würde den Blogger-Server zum Absturz bringen.

Ich möchte dann aber noch den Punkt des Philosophieren und Dahinvegetieren während einer Busfahrt anhängen.



Also wenn ich nicht grade wen bekanntes zum labern dabei hab denke ich beim Busfahren ziemlich viel nach, weil ich sonst durch die vielen Unterhaltungsmedien gar keine Zeit mehr dafür finde. Ich überleg mir z.B. was ich hier in den Blog schreiben soll, manchmal denke ich auch über die unglaubliche Leichtigkeit des Seins nach, oder warum Klose die 100%ige gegen Pirmasens nicht rein gemacht hat, ich überlege was ich noch machen muss oder grad gemacht hab, oder warum die dicke Tuse da vorn unbedingt Bauchfrei tragen muss. In sofern hat das Busfahren eine gewisse spirituelle Phase in meinem Alltag eingenommen die ich trotzdem gern missen würde.



Tja ich würde sagen ich habe grade die magische Langweiligkeitdurchlängeeinesinternettextesgrenze passiert, weshalb ich euch jetzt wieder ein paar Bilder in den Artikel rein packe. Es sind Skribbels für den Printdesign/Gestaltungstechnik Unterricht, denkt euch selbst was dazu aus ich hab keine Lust heute noch irgend eine Zeichnung von mir zu erklären. Sie sind in gewisser Hinsicht gar nicht mal so unpassend zum heutigen Thema daher dachte ich stell ich sie mal rein. Ich war zu faul zum Scannen daher hat meine Web-Cam herhalten müssen ;)



Also denn bis zum nächsten Eintrag,

Chrischan

01 September 2006

Es wird mal Zeit über die Zeit zu sprechen

Ja die Zeit ist schon eine merkwürdige Maßeinheit. Jetzt liegt mein letzter Blogeintrag bereits zwei Monate zurück, eine lange Zeit, oder? Also was ist seitdem passiert? Deutschland spielte gegen Italien und wenige Minuten fehlten noch zum Elfmeterschießen in dem Deutschland ja bekanntlich sehr stark ist, den Rest kennen wir alle. Später sollte sich rausstellen, dass die Italiener auch stark vom Punkt sind.

Nach diesem ereignisreichen Beginn des Monats Juli verbrachte ich erstmal ein paar Tage auf dem Sofa. Zum einen wegen dieser ungewöhnlichen Hitze grade in meiner Dachwohnung, zum Anderen wegen diesem merkwürdigen WM-Ende das mich sehr mitnahm. Als Werderfan ist man es ja gewohnt unglücklich aus Turnieren auszuscheiden (Lyon-Blamage, Turin-Wiese-Fehler, St.Pauli on Ice) aber eine Weltmeisterschaft ist nun mal eine andere Hausnummer als die Championsleague oder gar der DFB-Pokal ;)

Eigentlich wollte ich in diesem Blog eher weniger auf Fußball eingehen weil ich Kommentare dazu lieber in meinem Forum an den tag bringe. Doch irgendwie ist es unvermeidbar das Thema aus einen Blog, der ja über mich ist, fern zu halten.

Was ist noch passiert in den letzten Monaten? Ein paar Amerikaner waren von einer meiner Quake III-Maps sehr begeistert weshalb sie mich fragten ob ich nicht gern an ihrem Computerspiel Projekt teilnehmen würde. Dabei handelt es sich um einen Paintball Simulator also einen Ego-Shooter mit dem Namen Truepaint. Da ich genügend Zeit hatte stimmte ich gleich zu und habe innerhalb von ein paar Tagen eine Art Stadion gebaut, dass ein wenig Atmosphäre um die Spielfelder herum aufbauen soll. Hier gibt’s ein paar Screenshots dazu:


Damit wären ein paar Dinge aus den letzten Monaten erzählt kommen wir in die Gegenwart. Ich hab meine ersten Tage in meiner Ausbildung zum GTA „hinter mir“ und bin eigentlich sehr zufrieden (soweit man schon beurteilen kann). Natürlich wird es noch stressig werden aber mit den Mitschülern und Lehrern scheint es mir eine interessante Zeit zu werden die durchaus Spaß machen kann. Zudem habe ich kein Mathe- oder Englischunterricht was ich erst am „Einschulungstag“ erfuhr. Da ich ja bereits im Abi den ganzen Spaß erleben durfte wäre es nun eine unnötige Wiederholung. Nun bringt mir diese Tatsache wieder mehr Zeit für andere Dinge.

Ja die Zeit... In dem letzten Jahr hatte ich sehr viel davon. Es gab zwar immer etwas zu tun – Projekte und Arbeiten, jedoch verliert man leicht die Fähigkeit den Wert von der Zeit richtig einzuschätzen, sobald man sich für eine kleine Weile aus dem stressigen Alltag zurückzieht. Der Wert fällt wie bei einer überproduzierten Wahre. Jetzt kann man sich irgendwie wieder mehr über das Wochenende Freuen, Plant wieder mehr und nimmt sich Zeit für seinen Blog der ohnehin nur von 4 Leuten gelesen wird, vielleicht auch ein paar mehr ;)

Aber ich finde es ist keine Verschwendete Zeit denn auch für mich ist dieser Blog sehr interessant, da er persönliche Stimmungen und Einstellungen fest hält wie es kaum ein anderes Medium kann. Verschwende Zeit ist für mich eher wenn man einen Eintrag schreibt, Word abstürzt (natürlich erst wenn er fertig ist) und man stundenlang nach'nem Textscan-Tool sucht weil man noch gerade einen Screen machen konnte. Wenn man in einen Schreibfluss gerät denkt man halt nicht immer ans zwischenspeichern aber jetzt bin ich einfach mal profilaktisch auf OpenOffice umgestiegen ;)





Vor ein paar Wochen hätte ich in einer solchen Situation noch schnell gesagt; „tja mit'nem Mac wär mir das nicht passiert!“ aber dieser allgemeine Hype ist dann vielleicht doch etwas zu übertrieben. Natürlich sind Apple Produkte sehr genial, gerade für Design- und Musikbegeisterte Menschen eigentlich unumgänglich, jedoch verzeiht man es einem Mac auch schneller wenn er mal wo hängen bleibt. Allein weil Microsoft einen so oft quälte und das Leben unnötig schwer machte.

Gut, genug gelabert, dafür gibt’s als Ausgleich noch ein zwei kleine Wallpaper die ich kürzlich gemacht habe als ich zu viel Zeit hatte ;)



Hmm da ist ja noch die notwendige Catchphrase... wie wär es mit: Bis demnächst „und eine geruhsame Nacht!“ also die Phrase ist ja seit gestern wieder frei ;)

Schreibt dazu einfach mal was in die Comments, dafür sind die nämlich da. Es darf auch gespammt werden. Hauptsache ist, dass ich Reaktionen sehe, also dann bis demnächst wenn ich mal wieder Zeit habe.

29 Juni 2006

Jetzt gibts endlich Bilder!

Wenn ich mir so meinen ersten Eintrag noch mal durchlese muss ich an folgende Zeile aus dem Blumentopf Track „Reden Ist Schweigen“ vom Album Kein Zufall denken: „Zu viele sagen, was sie machen, kaum einer macht, was er sagt.“ So ist es ja meist auch bei Homepages, man baut sie gern zusammen aber wenn es dann um Inhalte geht schwindet schon wieder das Engagement. Vor allem wenn man sie baut weil die WM grade zwei spielfreie Tage hat – herrlich wie schnell man sich daran gewöhnt 2 Spiele am Tag statt in der Woche zu sehen.

Was mir zusätzlich in meiner Einleitung zum Blog auffiel, es ist kein einziger Smiley enthalten, darauf bin ich sehr stolz. Es wird dann sicher irgendwann doch dazu kommen wenn ich beginne damit meine Ironie zu kennzeichnen.

Aber jetzt will ich endlich mal machen was ich sage! Beginnen wir mal mit weniger spektakulären Sachen damit ich mich leicht noch steigern kann.



Hier habe ich einfach mal ein paar verschiedene neue Brushes ausprobiert, um so nen Urban-Look hin zu bekommen. Dabei kann man mit der Farbton Korrektur viel bewirken, um keine zu großen Farbkontraste am Ende aufeinander wirken zu lassen.



Mein zweites Bild für heute ist ein simpler radialer Weichzeichnungsfilter den ich über ein paar Kreise gelegt habe. Danach noch ein wenig mit Aufhellung und Kontrast bearbeitet, ein Raster drüber, fertig. Sieht jetzt ein wenig nach ner Pariser Werbung aus aber egal.

Das wars dann auch schon wieder für heute, der Blog ist eigentlich jetzt fertig ich brauche nur noch eine Catchphrase. Annik Rubens hat Hallo ihr Lieben, Homer hat D’oh!, Miro Klose hat öhöhm – Ach mir wird schon was einfallen ;)

NEIN, jetzt hab ich doch ein Smiley genutzt!

28 Juni 2006

Einleitung

So nun ist es doch soweit Chrischans Blog geht online! Ich meldete mich schon vor ein paar Monaten bei Blogger an um von meiner Bundeswehrzeit zu berichten. Sozusagen ein Tagebuch das jedoch in erster Linie für die Freunde gedacht war, da ich wenn man sich wieder trifft ungern immer und immer wieder die gleichen Geschichten erzähle.

Am letzten Tag vor dem „Antreten“ bekam ich dann glücklicherweise einen Platz an der Berufsschule zur Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten und damit wären wir schon bei der Idee die mir nun gekommen ist. Hinter Fußball ist Grafikdesign wohl eines meiner liebsten Hobbys und bevor ich den Accound hier wieder lösche baue ich das Konzept einfach etwas um.

Die meisten Menschen die gestalterisch oder kreativ eher weniger begabt sind oder ich sage mal lieber, die sich nicht so intensiv mit dem Editieren und Designen beschäftigen, sind oft in dem Glauben dass man es wie im Matheunterricht nach Formeln lernt und dann anwenden kann. Also in manchen Punkten ist es tatsächlich so aber grade bei Digitalem Design kann man Kreativität am besten durch das „Rumprobieren“ erlernen bzw. ausleben.

Es kommt daher öfters dazu (wenn ich nicht grade etwas für jemand anderes anfertige), dass ich einfach mal im Photoshop irgendwelche neuen Grafiktrends ausprobiere oder nur Effekte teste, die mir wieder Inspirationen für neue Aufgaben geben. Nun hab ich inzwischen einen reichhaltig gefüllten Ordner auf dem Desktop, in dem Sachen schlummern die halb fertig sind oder für die ich nicht extra meine Grafik-Homepage wieder editieren möchte.

Die Blog-Idee ist also hin und wieder solche „Arbeiten“ hier rein zu stellen. Damit wäre ein Grundthema gesetzt, was für einen Blog wichtig ist, da man auf diese Weise immer einen Anlass besitzt wieder etwas Neues zu schreiben.

Es werden somit auch mal ein paar Berichte erscheinen, die wie der Anglizismenfreund so schön sagt Off-Topic also einem anderen Thema gewidmet sind. Von der Plattenkritik über das aktuelle Weltgeschehen bis zu meinen Eindrücken von der letzten Party oder sogar dem Fernsehprogramm - alles soll enthalten sein. Es ist halt immer noch Chrischans Blog und nicht der Grafikdesigner-Blog wobei das Hauptthema Grafik natürlich schon im Vordergrund stehen bleibt.

Also lasst euch einfach überraschen so wie ich mich selber,

Chrischan